Neuigkeiten
Couchpoetos - Die Nomadenlesebühne
Wir lesen, wo unser Sofa steht. Und unser Sofa steht, wo wir es hinstellen. Auf einer Bühne. Hinter einem Mikrofon. Unter uns und unter der Sonne. Immer am ersten und dritten Montag des Monats. Das nächste Mal:
am 6. September um 21 Uhr in JOE'S BAR. www.couchpoetos.de
Meine Pubertät in einer Anthologie
Am 1. Oktober erscheint die Anthologie "Das war ich nicht, das waren die Hormone!". Mit vielen schönen Geschichten vieler schöner Autoren, herausgegeben von Volker Surmann. Meine Geschichte "Peinlichkeiten der Pubertät" ist auch dabei. www.amazon.de
Satyr-Verlag, Oktober 2010
ISBN 978-3-938625-94-1
Lesung im ORi
Am 27. Mai ab 21 Uhr lese ich zusammen mit Jacinta Nandi im ORi, Friedelstraße 8, Berlin-Neukölln.
Erster Mai war gestern
Heute ist der zweite Mai. Der Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen. Zum sechsten Mal fand heute die Demonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit statt. Bilder der Demo gibt es hier.
TEXT | Aktion Mensch
„Zahlung nicht erfolgt. Bitte entnehmen Sie Ihre Karte“, sagt das Kartenlesegerät. weiterlesen...
TEXT | Peinlichkeiten der Pubertät
Meine Pubertät begann an einer Bushaltestelle. Ich war acht. Ich kam gerade von der Schule und wartete auf den Schulbus. Ein paar Jungs riefen mir zu: „Iiih, Du siehst aus wie ein Mädchen!“ Das war gemein. Es stimmte nämlich gar nicht. Ich sah aus wie ein Junge, und wie ein hässlicher noch dazu. weiterlesen...
Der Anti-Slam
Beim Anti-Slam war alles ein bisschen anders. Anti eben. Die Texte sollten schlecht sein, das Publikum sollte die Poeten ausbuhen und auf der Bühne sollten all jene Dinge geschehen, die sonst nie auf einer Bühne geschehen dürfen. Und wer die wenigsten Punkte bekam, sollte gewinnen. So gesehen hätte ich gewinnen müssen. Ich habe alles richtig gemacht. Ich war richtig schlecht. So richtig, richtig schlecht. Leider nicht so schlecht, dass ich irgendwie schon wieder gut war, sondern einfach nur wirklich schlecht. Peinlich schlecht.
Der Anti-Slam fand am Valentinstag statt, deshalb sollten die Texte auch irgendwie irgendwas mit Liebe zu tun haben. Eigentlich wollte ich zusammen mit Ivo Smolak einen seiner Texte vortragen, doch fünf Minuten vor Beginn saß Ivo mit blassgrünlichem Gesicht in der Garderobe und versuchte, sechs Impfungen zu verdauen, die er für seine anstehende Afrikareise bekommen hatte. Als der Slam anfing, wankte Ivo nach hause. Darauf war ich nicht vorbereitet. Ich hatte keinen Text, der irgendwie irgendwas mit Liebe zu tun hatte. Schon gar keinen, für den ich ausgebuht werden wollte. Und mit einem meiner normalen Texte wollte ich ganz bestimmt nicht den Anti-Slam gewinnen. Aber es war egal. Mir hörte sowieso niemand zu. Ich nahm einen älteren Text, ging damit auf die Bühne und las den Titel vor, da rief schon der Erste: "Psycho-Kacke wollen wir hier nicht hören!". Ich las den ersten Satz vor, da rief der Zweite: "Geh von der Bühne, du Schlampe!" Bei meinem nächsten Satz drehte der DJ bereits die Musik auf. Ich stolperte von der Bühne, während mich das gesamte Publikum mit Kronkorken bewarf. Die Jury gab mir acht von zehn Punkten, was mich unter anderen Umständen vielleicht gefreut hätte, an diesem Abend aber einfach bedeutete, dass ich richtig schlecht war. Nicht so schlecht, dass ich irgendwie schon wieder gut war, sondern einfach nur wirklich schlecht.
Wer an dem Abend gewann, weiß ich nicht mehr. Ich glaube, es war eine sehr betrunkene Amerikanerin, die unverständliches Zeug ins Mikro lallte, das bestimmt irgendwie irgendwas mit Liebe zu tun hatte, und die dann die ganzen auf der Bühne verstreuten Kronkorken aufsammelte und zurück ins Publikum feuerte.
FILM | Lesebühnen-Doku
Mein Dokumentarfilm über die Berliner Lesebühnen ist nun offiziell in Produktion. Bald gibt es hier erste Bilder.
TEXT | Eine Zugfahrt mit Hund
Ich sitze im Zug nach Berlin. Mein Hund liegt mir zu Füßen, aber nur, weil nirgendwo sonst Platz für ihn ist. Das an sich ist schon eine Gemeinheit, denn das Ticket für meinen Hund hat mehr gekostet als mein eigenes. weiterlesen...
LSD im Schokoladen
Nachdem die Vermieter dem "Lokal" am Rosenthaler Platz nun Strom und Wasser abgedreht haben, ist LSD in den schönen, aber leider sehr kleinen "Schokoladen" gezogen. Dort ist es schön, aber leider sehr klein. Und weil es da so schön, aber leider sehr klein ist, fühlen sich die Vorleser dort auch nicht unwohl, wenngleich sich das Publikum bis unter die Decke stapelt und zudem zwei Drittel der Bühne mitbesetzt. Das nennt man dann wohl Rock 'n Roll.
TEXT | Das Monster in meinem Bett
Ich wache auf. Neben mir liegt Es. Es sieht so richtig scheiße aus. Ich wende mich ab und frage mich, wie so was in meinem Bett landen konnte. Aber wenn ich an gestern Nacht denke, stellen sich meine Augen irgendwie auf unscharf. weiterlesen...
Neuneuneu
Meine neue Website. Sie ist jünger und schöner als die alte, und übersichtlicher noch dazu.
Termine
02.10.10
Party Arty
15.09.10
Insel Slam
11.09.10
Poetry Schlemm
07.09.10
Kreuzberg Slam
06.09.10
Couchpoetos
02.09.10
Wort und Spiele
01.09.10
Potslam
29.08.10
Couchpoetos in Darmstadt
28.08.10
Wilde Worte 2010
27.08.10
Bastardslam
17.08.10
Poetry Slam Nord
16.08.10
Couchpoetos
12.08.10
Brauseboys
11.08.10
Now Hear This (Radio)
03.08.10
Kreuzberg Slam
02.08.10
Couchpoetos
27.07.10
LSD - Liebe Statt Drogen
26.07.10
Lesedüne
23.07.10
Couchpoetos
20.07.10
Saalslam
16.07.10
Bastardslam
13.07.10
Kreuzberg Slam
09.07.10
Couchpoetos
02.07.10
Localize Poetry Slam
29.06.10
Brutusmörder
25.06.10
livelyriX Slam Dresden
18.06.10
Bastardslam
10.06.10
Rakete 2000
08.06.10
LSD - Liebe Statt Drogen
04.06.10
Rosi'slam
02.06.10
Potslam
01.06.10
Kreuzberg Slam
28.05.10
Bastardslam
27.05.10
Ich fang noch mal an
15.05.10
AckerSlam (Featured Poet)
12.05.10
Party Arty
07.05.10
Rosi'slam
05.05.10
Potslam
04.05.10
Kreuzberg Slam
19.04.10
Saalslam
16.04.10
Bastardslam
05.04.10
Potslam
04.04.10
Reformbühne
22.03.10
Saalslam
11.03.10
Brauseboys
14.02.10
Anti Slam
23.01.10
AckerSlam
25.12.09
Lokalrunde
19.12.09
Samstagsshow
24.11.09
LSD - Liebe Statt Drogen
30.10.09
Lokalrunde
Sarah Bosetti | Film und Wort
